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Seite 1 von 2 Die Voraussetzung der biologischen Essentialität für Elemente ist erfüllt, wenn folgende Kriterien zutreffen: - Vorhanden in allen Geweben einer zoologischen Familie und regelmäßig nachweisbar,
- Die Gewebekonzentration von Spezies zu Spezies sollte nicht um Größenordungen voneinander abweichen,
- Fehlt ein Element, werden unabhängig von der Spezies spezifische Mangelerscheinungen dieses Elementes beobachtet,
- Veränderungen in physiologischer und struktureller Hinsicht können auf Molekularebene einem umschriebenen biochemischen Defekt zugeordnet werden,
- Durch Zufuhr des entsprechenden Elementes werden die spezifischen Mangelerscheinungen verhindert bzw. normalisiert.
Spurenelemente haben essentielle physiologische Bedeutung. Werden sie dem Organismus nicht über Nahrung und Trinkwasser zugeführt, entstehen Mangelerscheinungen, eine übermäßige Zufuhr kann sich toxisch auswirken. Den Spurenelementen werden alle chemischen Elemente zugeordnet, deren Anteil an der Gesamtkörpermasse kleiner als 0,01 Prozent ist. In der Präventivmedizin sind die Spurenelemente Eisen (Fe), Jod (J), Kupfer (Cu), Mangan (Mn),Selen (Se), Zink (Zn) und Kobalt (Co) elementar wichtig. Das Element Chrom nimmt noch eine Sonderstellung ein. Einige Autoren stufen es zwar ebenfalls als Spurenelement ein, doch der genaue Wirkmechanismus ist noch ungeklärt. Einige Arbeiten weisen darauf hin, dass es auf den Glucosestoffwechsel wirkt und in Tierversuchen verstärkten Chromverbindungen die Wirkung von Insulin. Mengenelemente (Mineralstoffe) werden als anorganische Nahrungsbestandteile definiert, deren Essentialität beim Menschen bei über 50 mg/Tag experimentell nachzuweisen ist. In der Präventivmedizin haben besonders Natrium (Na), Kalium (K), Magnesium (Mg), Kalzium (Ca) und Phosphor (P) als Mengenelemente herausragende Wichtigkeit.
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