Home arrow Intoleranz arrow Histamin-Intoleranz arrow Histaminarme Ernährung

Histaminarme Ernährung

PDF Drucken E-Mail
Beitragsinhalt
Histaminarme Ernährung
Seite 2
Die Abgrenzung der Histamin-Intoleranz zur Nahrungsmittelallergie ist in Bezug auf die diätetische Behandlung sehr wichtig. Es ist unsinnig einem Allergiker eine histaminfreie Kost (histaminarme Ernährung) zu geben, da dessen allergische Reaktion nicht durch Histamin sondern durch Allergene ausgelöst wird.

Das Vermeiden von histaminhältigen Speisen und Getränken ist die Grundvoraussetzung. Histamin ist hitze- und kältestabil und durch keine küchentechnische Methode zu zerstören. Weder durch:

  • einfrieren,
  • kochen,
  • backen
  • noch durch Mikrowellenerhitzung.

Der Histamingehalt ist von Produkt zu Produkt verschieden und daher teilweise weit gestreut. Die folgende Auflistung zeigt einige histaminhältige Lebensmittel:

Fisch und Fischwaren:
Thunfisch
Fleisch und Fleischwaren:
Osso collo
 
Sardine
 
Salami
 
Sardelle
 
Westfäler Schinken
 
Makrele
 
Knappseer
 
Hering
 
Heurigensalami
 
Fischkonserven
 
Geselchtes
 
Räucherfisch
 
Surfleisch
 
Rollmops
 
Speck
   
Bratwurst
   
Frankfurter
Käse:
Emmentaler
 
Cervelat
 
Harzer Käse (Quargel)
 
Dauerwurst
 
Gouda holländisch
 
Räucherwurst
 
Stilton englisch
 
Mettwurst
 
Tilsiter
 
Leberstreichwurst
 
Vorarlb. Bergkäse
  
 
Ungar. Schafskäse
  
 
Österr. Chester
Gemüse:
Sauerkraut
 
Camembert
 
Spinat
 
Cheddar
 
Tomaten (Ketchup)
 
Monte Nero
 
Melanzani
 
Parmesan
 
Steinpilze
 
Provolone
 
Morcheln
 
Cruyere
  
 
Roquefort
  
  
Getränke: *
Rotwein
   
Weißwein
   
Champagner bzw. Sekt
   
Bier
    
    
  
Sonstiges:
Rotweinessig

* Trotz eines niedrigen Gehalts an Histamin kommt es bei alkoholischen Getränken zu Unverträglichkeitserscheinungen, da Alkohol zusätzlich das histaminabbauende Enzym hemmt. Außerdem nimmt man an, dass ein hoher Histamingehalt die Alkoholwirkung potenziert. Hier fehlen allerdings noch entsprechende Studien.