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Histamin

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Histamin
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Histamin-Vorkommen

Histamin wird im Körper in den sekretorischen Granula der Gewebsmastzellen gespeichert, die sich besonders in Haut, Bronchial- und Intestinalmukosa befinden, sowie in den Blutbasophilen.

 

Histamin-Freisetzung

durch

  • Allergene
  • Gewebehormone (zB Gastrin)
  • Pharmaka
  • bestimmte Röntgenkontrastmittel

 

Histamin-Abbau

Regulationsmechanismen verhindern beim gesunden Menschen eine toxische Wirkung des Histamins. Das Enzym DAO ist in Darm, Leber, Niere und Blut (neutrophile und eosinophile Granulozyten) lokalisiert. Die in der Jejunalschleimhaut vorhandene DAO ist die primäre Barriere und inaktiviert das mit der Nahrung aufgenommene Histamin vor dem Durchtritt durch die Darmwand. Größere Mengen an Histamin oder anderen biogenen Aminen können dieses Inaktivierungssystem jedoch überfordern, was wiederum zu Krankheitssymptomen führen kann.

Es gibt auch einige Medikamente, die das histaminabbauende Enzym DAO blockieren. Diese werden allgemein Antihistaminikum genannt. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Rubrik "Medikamente bei Histamin-Intoleranz".

Männer haben im Vergleich zu Frauen erhöhte Diaminoxidasespiegel. Das erklärt, warum 75 % aller Histaminintoleranz-Patienten weiblich sind.