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Keine Frage, Bio ist mehr als nur ein Trend. Dennoch ist Bio-Konsum in Reinform bei weitem noch kein Massenphänomen. Und das, obwohl sich die Einkaufsmöglichkeiten für Öko-Lebensmitteln in den letzten Jahren spürbar verbessert haben. Fakt ist: Selbst die so genannten Öko-Intensivkäufer geben im Schnitt weniger als die Hälfte ihres Lebensmittelbudgets für Bioprodukte aus. Das Umsatzpotential dieser Kundengruppe für den gesamten Ökomarkt ist also - rein von der Betrachtung des Marketings - längst noch nicht ausgeschöpft.
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Am 14. November ist Weltdiabetestag. In diesem Jahr stehen die Aktionen unter dem Motto "Handeln Sie jetzt!". Ziel ist, dass Betroffene und Risikogruppen die Erkrankung besser verstehen und aktiv werden. Denn im Gegensatz zu Typ-1-Diabetes kann ein gesunder Lebensstil Typ-2-Diabetes - dem sogenannten Altersdiabetes - vorbeugen.
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Verpackte Lebensmittel begleiten uns im Alltag von früh bis spät. Und hinter vielen Folien, Bechern und Kartons steckt inzwischen mehr Forschungsaufwand als in dem Lebensmittel selbst, das sie umhüllen. Moderne Verpackungen sind faszinierende Multitalente, gefertigt aus Hightech-Materialien. Anbieter von Fleischwaren, Obst oder Fertiggerichten setzen zum Beispiel aktive Verpackungen ein, die die Haltbarkeit der Produkte verlängern: Sie enthalten Substanzen, die gezielt auf das Lebensmittel übergehen oder ihm bestimmte Stoffe entziehen. PET-Flaschen binden auf diese Weise Sauerstoff, der Säfte schnell verderben lässt.
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Wer möchte ihn nicht haben – den perfekten Körper? Immer mehr Menschen versuchen den so genannten Traummaßen zu entsprechen. Der Weg zu diesem Schönheitsideal kann langwierig und schwer sein. Wenn Sie glauben, Ihr Wunschgewicht durch hungern erreichen zu können, dann irren Sie sich gewaltig. Denn ein Apfel und eine Scheibe Brot stellen nicht den gedachten Nährwertumsatz dar, den Sie am Tag brauchen. Das Gegenteil wird der Fall. Denn schon bald werden Sie Bekanntschaft mit dem berühmten Jojo Effekt machen. Und diese Begegnung sollten Sie lieber meiden. Der Jojo Effekt sorgt nämlich dafür, dass Sie das gerade erreichte Wunschgewicht sofort wieder verlieren, wenn Sie sich während des Abnehmens falsch ernährt haben.
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Viele Kinder nehmen in der Grundschulzeit deutlich an Körpergewicht zu. So lautet das Fazit einer Studie der Kinder- und Jugendklinik Datteln, an der über 1.300 Schüler im Alter von 7 bis 11 Jahren teilnahmen.
Die Wissenschaftler hatten die jungen Probanden der 3. und 4. Klassen in 16 Grundschulen besucht und Körpergröße und -gewicht ermittelt. Anhand dieser Daten wurde der Körpermassenindex (BMI) bestimmt und mit den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchungen verglichen. Das Grundschulalter scheint ein kritischer Zeitraum für die Gewichtsentwicklung zu sein. Ein Großteil der Schüler hatte ab dem Zeitpunkt der Einschulung deutlich an Körpergewicht zugenommen. So lag der Anteil der Übergewichtigen und Adipösen zu Schulbeginn bei durchschnittlich 12 Prozent, während der Anteil in der 3. Klasse auf 16 Prozent und in der 4. Klasse sogar auf rund 20 Prozent anstieg.
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Dioxine sind langlebig und reichern sich am Ende der Nahrungskette an, vor allem in den Fettanteilen tierischer Lebensmittel. Pflanzliche Lebensmittel enthalten im Allgemeinen deutlich weniger Dioxine und tragen deshalb lediglich zu rund einem Viertel der durchschnittlichen Belastung eines Menschen bei. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist in dem gerade vorgelegten Abschlussbericht des Forschungsprojektes "Lebensmittelbedingte Exposition gegenüber Umweltkontaminanten" darauf hin, dass Vegetarier am wenigsten Dioxine mit der Nahrung aufnehmen.
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Auch grüne Zitronen, Orangen und Mandarinen können süß, saftig und wohlschmeckend sein. Denn die Farbe der Schale sagt nicht unbedingt etwas über den Reifegrad der Frucht aus. Orange und gelbe Farbtöne werden nur sichtbar, wenn vor der Ernte die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß sind. Dann wird das Chlorophyll in der Schale abgebaut, das andere Farbtöne überdeckt.
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"Ich habe einfach keine Zeit". Diesen Ausspruch kennt fast Jeder, und er ist auf alle Lebenslagen anwendbar. Auch bezogen aufs tägliche Essen. Die Nestlé-Studie 2011 belegt den zunehmenden Trend der fehlenden Möglichkeit zur eigenen Zeiteinteilung. Der Anteil der Menschen, die ständig oder zumindest teilweise wechselnde Tagesabläufe haben stieg insgesamt bei den Berufstätigen auf 41 Prozent. 2009 bei gleicher Erhebungsmethode waren es noch 37 Prozent. Betrachtet man die Altersstrukturen genauer, sind die steigenden Zahlen vor allem auf die Gruppe der jüngeren Menschen zurückzuführen.
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Die Geburtenzahlen sinken. Das bekommen auch Hersteller von Babybedarf deutlich zu spüren. Neue Produktkreationen wie "Kindermilch" sollen daher die kleine Kundschaft länger an den Hersteller binden. Mit Aussagen wie "gesünder als Kuhmilch" preisen sie die Mixturen auf Milchbasis an. Ernährungsexperten sehen dagegen keine Vorteile in dem Industrieprodukt. Schick verpackt im quadratischen Karton mit Schraubverschluss präsentiert sich die weiße Flüssigkeit speziell für Kinder. Mit Milch hat sie ungefähr soviel gemeinsam wie Käse mit einem "Brotbelag aus Pflanzenfett": "Kindermilch" besteht überwiegend aus Wasser, Molkenpulver und Zucker.
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Gerade Arabica-Kaffee gedeiht in den Tropen vor allem in kühleren Höhenlagen und an schattigen Plätzen - warum muss er dann aber von dort importiert werden, statt Kaffeepflanzen in heimischen Gefilden anzubauen? Die Antwort ist leicht: Bei uns würde die Kaffeepflanze erfrieren und verdursten, denn Kaffee braucht gleichmäßige Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius sowie hohe Niederschlagsmengen. Bis zu dreimal soviel Niederschlag wird für den Anbau benötigt, wie in unseren Breiten normalerweise fällt. Zudem ist Kaffee auf extrem gute, fruchtbare Böden angewiesen. Arabica-Kaffee wird beispielsweise an höher gelegenen, baumbewachsenen Berghängen in Afrika, Süd- und Zentralamerika sowie Asien angebaut. Hinsichtlich seines Ursprungs führt der Name "Coffea Arabica" in die Irre.
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In der Ökolandwirtschaft erlebt der Rispenhirseanbau seit einigen Jahren eine Renaissance. So haben Bio-Landwirte aus der Niederlausitz nach rund 100 Jahren wieder mit dem heimischen Anbau begonnen. Bei der Verarbeitung der Hirse werden die Spelzen und die harte, kieselige Fruchtschale abgetrennt. Die äußeren Kornschichten enthalten ebenso wie der Keimling Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Fette. Die geschälten Hirsekörner lassen sich zu Mehl, Grieß, Schrot oder Flocken weiterverarbeiten. Hirse ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Genauso wie Mais, Reis oder Buchweizen enthält das Hirsekorn kein Klebereiweiß (Gluten) und ist somit für Glutenallergiker geeignet.
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Die Deutschen lieben die Abwechslung auf dem Speiseplan und probieren gerne neue Rezepte aus. Das zeigt das steigende Angebot an Online-Rezeptsammlungen. Vor allem Hobbyköche mittleren Alters surfen gerne auf Kochseiten, haben Marktforscher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) entdeckt. Knapp zwei Drittel aller Besucher sind Frauen, die häufig einen Hochschulabschluss haben und meist alleine leben. Die Marktforscher werteten das Online-Verhalten von 15 000 Haushalten aus. Wer sich online informiert, liest in der Regel auch gerne Koch- und Familienzeitschriften.
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Zwillingsstudie: Positiver Langzeiteffekt unabhängig von Genetik. Manche Menschen neigen eher zu Übergewicht als andere. Wer bisher seine Pfunde als ererbtes Schicksal wahrgenommen hat, muss möglicherweise umdenken. Eine finnische Langzeitstudie hat in einem Untersuchungszeitraum von 1975 bis 2005 bei ein- und zweieiigen Zwillingspaaren die Entwicklung von Fettgewebe untersucht.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Auch bei gleichen genetischen und umweltbedingten Voraussetzungen bremst eine über Jahre erhöhte Körperaktivität in der Freizeit eindeutig die Entwicklung von Körperfett. Für die Studie wurden Zwillingspaare ausgesucht, die sich in ihrer körperlichen Aktivität deutlich unterschieden, bezogen auf ihren Energieverbrauch in der Freizeit.
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